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Willkommen auf der Heroldsmühle

 

Die Heroldsmühle ist ein Ortsteil von Heiligenstadt. Der Weiler besteht aus drei Wohnhäusern und einem Gasthaus. Er ist die erste Ansiedlung kurz nach der Leinleiterquelle. Das Gasthaus Heroldsmühle ist seit Dezember 2004 im Besitz der Familie Brendel nach wie vor ein beliebter Anlaufpunkt für Wanderer und Fischliebhaber, die auch von weiter her anreisen. In der mit altem Holz ausgebauten Gaststube fühlt man sich wohl und kann regionale Fischspezialitäten genießen.
Die Heroldsmühle blickt auf eine lange und abwechslungsreiche Geschichte zurück.

Bis hin zum Jahre 1355.

Zu dieser Zeit ist zum ersten Mal ein 'Müller zum Heroldsstein' in den Archiven der Stadt Bamberg vermerkt. Später wurde sie ein Lehen des Klosters St. Theodor.

Bis ca. 1952 war die Heroldsmühle als Getreidemühle in Betrieb. 1974 wurde das alte, baufällige Gebäude abgebrochen und neu aufgebaut. Nur der Südgiebel, mit dem Mühlrad von 1916, konnte erhalten werden.

Die Heroldsmühle verfügt über das größte Mittel- und Oberschlächtig laufende, vor Ort hangeschmiedete, Eisenmühlrad Deutschlands. Sein Durchmesser beträgt 7,20 Meter.

Seit dem Wiederaufbau 1975 wird die Heroldsmühle als Gaststätte betrieben.

Das Trockental der Leinleiter beginnt direkt hinter der Mühle und ist eines der schönsten Trockentäler der fränkischen Schweiz. Und wohl auch eines der schönsten Quelltäler Europas.

Zwei große Wanderwege gehen direkt an der Heroldsmühle vorbei:
Der Frankenweg und der Main-Donau-Wanderweg.
Für kürzere Wanderungen empfehlen sich der geologische Lehrpfad oder der Rundwanderweg durch das Trockental zum Heroldstein, der einen herrlichen Rundblick über die umliegenden Ortschaften bietet.

Auch der Kreuzstein Richtung Oberleinleiter ist einen Ausflug wert.

Die auf dem Mühlengrund liegende Leinleiterquelle ist eine ständig schüttende Karstquelle, die als Naturdenkmal gekennzeichnet ist und in ihrem flachen Quellbecken an heissen Tagen zum Abkühlen einlädt.

Eine Besonderheit sind die Tummler - zur Schneeschmelze und nach langen Regenfällen schüttende Karstquellen - die das Leinleitertal mehrmals im Jahr in ein Flussbett verwandeln.

Wer sich für Fossilien interessiert, sollte den 'Klopfplatz' in der Nähe des Wanderparkplatzes besuchen. An diesem Platz ist das Suchen nach Fossilien auch mit Hammer und Meisel erlaubt.